Langkawi gehört zu Kedah Darul Aman, einem Staat von Malaysia. Es wird in diesem Jahr viel Spass geboten werden, denn wir feiern Vistit Kedah Year 2008
Klassische indische Tänze werden oft in den Tempeln vorgeführt, da sie zur Ehrung der indischen Götter dienen. Einer dieser Tänze ist der Bharata Natyam.
Die klassische Tanztradition des Bharata Natyam stammt aus den südöstlichen, tamil- und telugusprachigen Regionen Indiens. Bharata Natyam - der Begriff ist erst am Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden - bezeichnet verschiedene Stilrichtungen wie etwa den Solotanz Sadir Natya, den Gruppentanz Kuruvanji oder die Tanztheater Bhagavatamela und Kuchipudi.
Der Bharata Natyam zeigt dermassen hohe Übereinstimmungen sowohl mit alten tanztheoretischen Texten als auch mit den Tanzposen historischer Tempelskulpturen (z.B. im Nataraja-Tempel des südindischen Chidambaram aus dem 12. Jh.), dass man von einer der ältesten Tanztraditionen Indiens sprechen kann.
In Anlehnung an die alten Textvorlagen hat der Bharata Natyam eine grosse Zahl von Körperhaltungen und -bewegungen (karana), Schrittfolgen (cari) sowie Hand- und Fingergesten (hasta) klassifiziert. Hinzu kommt eine ausgeprägte Mimik. Kopf, Nacken und Schultern bilden eine Einheit und werden mitunter zusammen seitwärts bewegt. Charakteristisch sind lineare Bewegungen und auch, dass Arme und Beine imaginäre Dreiecke nachbilden, etwa wenn die Beine seitlich angezogen sind oder die Hände auf den Hüften liegen.
Je nach Schultradition kommen im Bharata Natyam bis zu 120 präzise festgelegte Bewegungssequenzen vor, die einzeln mit Lautsilben, den Sollukattus, benannt sind. Die Tänzerinnen tragen oft einen reich verzierten Seidensari, der sich vorne bei Spreizbewegungen fächerartig öffnet, und eine passende Brokatbluse. Geschmückt sind die Akteure mit silbernen Halsketten, Hüftgürteln und Armringen sowie Fussglöckchen. Handflächen und Fusssohlen können mit roter Farbe in geometrischen Verzierungen und mit glückverheissenden Symbolen bemalt sein.