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Am Oberlauf des Flusses Sungai Bunut im Miri Distrikt liegt versteckt ein riesiger See. Es ist der grösste natürliche See in Sarawak. Die einheimischen Fischer des Berawan Starnmes nennen ihn Loagan Bunut. 1991 wurde ein Areal von cirka 10.736 Hektar, das den 650 Hektar grossen See einschliesst, zurn Nationalpark erklärt, um die einzigartigen Lebensräume, in denen seltenen und wertvollen Pflanzen wachsen, sowie das Tierleben der Region zu erhalten.
Der See wird von den drei Flüssen Sungai Bunut, Sungai Tinjar und Sungai Baram gespeist. Er ist vollkornmen von der jahreszeitlich verschiedenen Wassereinspeisung durch diese Flüsse abhängig. Daher ist auch der Wasserspiegel des Sees jahreszeitlichen Schwankungen unterworfen. Während extremer Trockenperioden, die meistens zwei bis drei Wochen andauern, verwandelt sich der See in eine riesiges, trockenesund rissiges Schlammbecken.
Das Gebiet besteht hauptsächlich aus Torfmoorwäldern, die vielen Vogelarten Lebensraurn bieten. Zu den Vogelarten gehören Sturzspringer, Rohrdommeln, kleine weisse Reiher, Graureiher, Nashornvögel und Gabelweihen. Die vorherrschencle Affenart sind Gibbons,mderen ausserordentlich lange Arme ihnen erlauben, wie Pendel von Ast zu Ast zu schwingen. Die lauten durchdringenden Schreie der Gibborweibchen sind am frühen Morgen kilometerweit zu hören.
Dieser abgelegene Park ist vor allern für Leute interessant, die nach etwas Besonderem suchen. Für die Dauer von zwei bis drei Wochen im Februar, Mai oder Juni sinkt der Wasserspiegel im See durch die Trockenperiode drastisch ab. Dies ist die Zeit, in der man beobachten oder auch selbst probieren kann, wie die traditionelle "Selambau"-Fischfangmethode funktioniert. Sie wurde von den einheimischen Fischern der Berawan selbst entwickelt und wird auch heute noch praktiziert. Diese einzigartige Technik wurde entwickelt, um die Fische auch bei schwankendern Wasserstand zu fangen. Es ist eine seltene und aufregende Aktivität, die man nicht verpassen sollte.
Man kann sogar die Gelegenheit nutzen, um seine Schuhe auszuziehen und barfuss durch den getrockneten, rissigen Schlick des ausgetrockneten Sees zu spazieren. Es ist ein einfaches, aber tolles und ursprüngliches Vergnügen, besonders für Städter, die sonst nur auf Asphalt und Beton laufen.
Irn Augenblick gibt es noch keine Einrichtungen im Park. Es sind Pläne vorhanden, ein Parkbüro zu bauen und Einrichtungen für Besucher in naher Zukunft zu schaffen. Als Unterkünfte dienen private Chalets am Ufer des Sees.
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