Penang, der britische Vorposten wurde 1786 von Captain Francis Light gegründet. Light erhielt Penang als Stellvertreter der "East India Company" indem er dem Sultan von Kedah Unterstützung und Schutz gegen die Siamesen zusicherte. Als Light dort ankam, war die Insel nur dünn besiedelt. Es gibt eine Geschichte, dass Light Goldstücke mit einer Kanone auf die Insel schiessen liess, um die Menschen dazu anzuhalten den Dschungel zu roden und das Land zu erschliessen.
Er nannte die Insel in "Prince of Wales Island" um, da er sie am Geburtstag des Prinzen übernahm.
Bald wurde Georgetown gegründet und später gab der Sultan noch ein Stück Festland hinzu, welches von Light nach dem indischen Gouverneur "Province Wellesley" taufte. Er hielt Siedler dazu an, soviel Land für sich in Besitz zu nehmen, wie sie roden und bearbeiten konnten. Die damals fast unbewohnte Insel hatte um die Jahrhundertwende bereits 10.000 Einwohner.
1805 geriet Penang unter die Abhängigkeit von Bengal. 1826 bildete Penang zusammen mit Malacca und Singapore die "Straits Settlements".
Der einträgliche Handel mit Tee, Gewürzen und Stoffen blühte und Penang wuchs zu einem wichtigen Handelshafen. Die erste englische Schule in Südost Asien wurde hier 1816 eröffnet.
Für über 100 Jahre blieb es unter britischer Kolonialherrschaft, bis es im Jahre 1957 die Unabhängigkeit erlangte und ein Staat der Vereinigten Staaten von Malaya und 1963 Malaysias wurde.