Einstmals waren die Bidayuh Küstenbewohner von West Kalimantan. Sie stellen die grösste Bevölkerungsgruppe in den Beggebieten von Bau und Serian. Sie sind etwa eine Autostunde von Kuching entfernt.
Die Bidayuh sind bekannt als gutmütige und friedliebende Menschen und mit ihrer Güte haben sie schon den ersten "Weissen Raja" vor über 100 Jahren bezaubert. Sie sind sehr gastfreundlich und weitgelobt als Produzenten des besten Reisweines, den Tuak.
Aber wegen ihrer Gutmütigkeit wurden die Bidayuh von anderen Stämmen vertrieben und sie zogen sich aus dem Flachland in die bergige Gegend zurück, wo sie sich leichter verteidigen konnten. Sie bauten dort verteidigungsfähige Langhäuser und wurden deshalb von den Europäern "Land Dayaks" genannt, um sie von den Iban, den "Sea Dayaks" zu unterscheiden.
Diese Gutmütigkeit gibt aber ein falsches Bild von ihrer Vergangenheit, denn früher waren die Bidayuh Kopfjäger. In dem Baruk, einem Rundhaus, das etwa 1,5 Meter über den Boden gebaut ist, verwahren sie ihre Totenköpfe. In diesem Baruk sammelten sich die Menschen wenn sie von aussen angegriffen wurden.
Wenn sie auch alle von ein und derselben ethnischen Gruppe sind, sprechen die Bidayuh mehrere verschiedene Dialekte.
Einige Bidayuh praktizieren immer noch ihre traditionelle Religion, aber die Missionare konnten die meisten von ihnen zum Christentum bekehren.