Eine nicht ganz ernst gemeinte Geschichte - allerdings auch nicht zu unterschätzen.
Es war einmal
einmal eine kleine, verträumte Insel in der Andaman Sea. Ein paar "Weisse"
hatten davon gehört und entschlossen sich, ihr einen Besuch abzustatten. Womit sie jedoch
nicht gerechnet hatten, war:
DER FLUCH DER MAHSURI
Sie kamen, sahen und verloren. Zumindest ihre Freiheit. "Mal kurz Urlaub machen", konnte man oft hören. Dann aber: "Du bist ja immer noch da"? "Hab` meinen Urlaub verlängert. Es ist so schön hier!" Ja, schön ist es auf Langkawi, schön langweilig. Und dann passiert es. Wer länger als 6 Wochen auf der Insel verbracht hat, den hat es erwischt
Gefangen vom Fluch der Mahsuri.
Es gibt kein Entkommen!
Niemand hat eine Erklärung. Es trifft Dich einfach. Was sonst hält einen hier? Staubige Strassen, staubige Blätter oder das langweiligste Essen der Welt? Vor wenigen Jahren, als die Insel noch schlief, war Sie eine gebündelte Ansammlung von natürlicher Schönheit. Man konnte damit leben, dass es keinen Käse und keine Milch, kein Roggenbrot und kein Schweinefleisch zu kaufen gab. Die überwäligende Natur, die relaxten und freundlichen Menschen, die einsamen Strände und die nächtlichen Partys am Strand waren Entschädigung genug. Es war einfach eine ruhige Insel.
Das neue Zauberwort auf Langkawi aber heisst "Development". Entwickeln und erschliessen um jeden Preis. Ein Hotelneubau jagt den anderen. Die typisch asiatischen Geschäftshäuser in der Stadt wurden abgerissen. Neue moderne Einkaufsgallerien - die meisten davon stehen leer - Marmorpaläste für Büros und und Hotels im Stil von Disneyland bestimmen jetzt das Stadtbild.
Neben dem , 12 Millionen Ringgit teueren, neuen Wahrzeichen am Hafen, einem riesigen Betonadler, muss sich die Mesjid Raya,
einstiger Prunkbau in Kuah, vorkommen wie eine kleine, graue Maus. Beton , das Lieblingsbaumaterial der Malayen. Tische,
Bänke, Bäume, Pflanzen und Wasserfälle aus Beton. Alles hübsch angemalt. So wie der Tourist sich eine asiatische Insel vorstellt.
Und damit er auch kommt, der Tourist aus Übersee, werden die Berge abgetragen und das Meer aufgefüllt, um die Landebahn des Flughafens zu verlängern, damit auch die ganz grossen Bomber landen können. Bungalow Hotels an dem letzen idyllischen Strand in Pantai Kok wurden zwangsenteignet und plattgewalzt. Das gibt Platz für ein neues "modernes" Betonhotel.
Anmerkung (April 2002)
Die Auswahl der Restaurants und Speisen hat sich inzwischen wesentlich verbessert. Die staubigen Strassen sind auch wieder sauber, da die, mit der Flughafenerweiterung verbundene Landgewinnung abgeschlossen ist.
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