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Teil 8
Dann kam die erlösende Nachricht. Der Job ist geschafft. Jetzt heisst es das Lager abbauen und weg. Aber noch nicht für mich. Erst einmal musste das Hauptcamp die Zelte abschlagen. Das ganze Personal sowie die Ausrüstung wurden durch mein Camp zurück geschickt. Das hiess für mich....aushalten, bis zum bitteren Ende. Ich konnte zwar schon die Container laden und in die Stadt schicken, die leeren Benzintonnen und alles was nicht mehr gebraucht wurde in der nächsten Ansiedlung verkaufen, das Land umgraben (250.000m²), Samen ausstreuen und die wichtigsten Sachen verpacken.
Bevor jedoch der letzte Mann vom Hauptcamp durch war, musste mein Lager funktionsfähig sein. Also feierten wir erst mal eine Teily. Nur so zur Abwechslung. Das war der letze Tag an dem ich Spass hatte in Madagaskar.
Alle waren übermässig freundlich an diesem Abend. Den Grund dafür fand ich am nächsten Morgen heraus. Denn dann ging es ab. Ich hatte zwar damit gerechnet, aber nicht in diesem Ausmass . Es war der helle Wahnsinn. Ali Baba und die 17 Räuber schlugen zu. Ständig verschwanden Sachen. Ich beobachtete ein reges Treiben im Camp. Irgendwo lief immer jemand mit Kanistern oder anderen Gegenständen herum. Jedesmal wenn ich vom Duschen kam fehlte etwas in meinem Zelt. Sie spielten mit mir Katz' und Maus. Da ich alleine war, hatte ich jedoch keine Chance.
Als ich Sie zur Rede stellte, verstanden sie auf einmal kein Englisch mehr oder auf frischer Tat ertappte, lachten sie einfach nur oder hatten eine Ausrede, die ich in diesem Augenblick nicht widerlegen konnte, wie: "Ich wollte die Benzinpumpe nur putzen", oder "Das Benzin brauche ich um den Luftfilter zu reinigen",oder "Was, das wird noch gebraucht?, sorry Mister. Please Mister, give it to me, please!". Am schlimmsten und unverfrorensten waren die Damen.
Trotzdem musste ich mein Camp weiter für die Heimreise vorbereiten. Mir waren einfach die Hände gebunden. Als es immer schlimmer wurde, entschloss ich mich, alle Leute die nicht unbedingt gebraucht wurden, nach Hause zu schicken.
Nach dieser Ansage jedoch, war die Räuberbande nicht mehr zu halten. Sie klauten alles was nicht schnell genug weglaufen konnte oder zu gross war, dass man es hätte alleine tragen können. Betten,Bettzeug, Lebensmittel, Teller, Tassen, Besteck, Töpfe und Pfannen, einfach alles, was da war. Besonders beliebt waren die Werkzeuge.
Ich konzentrierte mich darauf, meine persönliche Habe, meinen Computer, die Generatoren und ein paar andere wertvolle Dinge zu bewachen. Am nächsten Morgen fehlten zwei kleine Zelte. Die 3 Soldaten, die ich für die letzten Tage als Schutz angefordert hatte, hatten keine Zeit diese Aufgabe wahrzunehmen. Sie liessen ihre Kalaschnikows achtlos liegen, damit sie beide Hände zum stehlen frei hatten.
13 Diebe kurz vor der Abreise. Die Rucksäcke und Kartons waren am platzen. Immer wieder versuchten sie die Abfahrt zu verzögern, um noch eine Gabel oder eine Kaffekanne zu finden. Ich wurde wütend, denn ich hatte inzwische seit zwei Tagen nicht geschlafen. Erst nachdem ich drohte, den LKW in die Luft zu sprengen, wenn nicht endlich der Aufbruch statt findet, sprangen alle auf die Ladefläche und verschwanden.
Endlich!!!
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| Die "eiserne Ration" |
17 Mann auf des Totenmannes Kiste |
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| Erlösung, das Signal zum Aufbruch |
Und los gehts... |
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| ...aufräumen, aber... |
...immer nach dem Motto:.... |
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| ..."Safety First". |
Auf den Tieflader... |
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| ...und tschüss. |
Und jetzt gehts los... |
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| ...gefeiert wird mit Speis'... |
...und Trank (Bier ist im Kühlschrank). |
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| Alle sind fröhlich, aber was in ihren Köpfen... |
...vorgeht wusste ich an diesem Tag... |
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| ... noch nicht (Josè, der Maffia Boss). |
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