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Beach Garden Restaurant - Pantai Cenang - Langkawi - Malaysia

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Es wird in diesem Jahr
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Malaysia Reiseführer Berlin - Langkawi
"Eine Reise mit Hindernissen"
erlebt und geschrieben von "Sandra"
Berlin - Langkawi -Eine Reise mit Hindernissen
Berlin - Frankfurt - Die Bahnfahrt
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Bevor wir Deutschand verlassen konnten, sassen wir drei Tage irgendwo, gottverlassen fest, in der Ungewissheit, ob uns ein Flieger je noch auswärts tragen würde...

Nun denn, es war unsere Schuld gewesen. Nach einer verdammt langen Nacht des Abschieds im Suff und nach einem quälenden verkaterten Erwachen nach nur wenigen Stunden, fuhren wir los.

Berlin- Ostbahnhof, gerade noch rechtzeitig. "Erst mal einen Kaffe!" "Jo!" erwiderte ich, denn das alles nahm mich gefühlsmässig ganz schön mit. Die vielen Tränen des Abschieds und die Aufregung der bevorstehenden Reise ins Ungewisse. Alles in mir schien zusammenzusacken. Wie lange schon war alles geplant gewesen, wie lange alles schon besprochen und durch geträumt. Jetzt war es soweit. Der Traum war kein Traum mehr...

"Bahnsteig 7." sagte Marvin. "O.k, lass uns gehen." Wir gingen Bahnsteig 7 ohne uns zu wundern, warum der Zug auf der Anzeigetafel mit 20 Minuten später als es auf unseren Plan stande, deklariert gewesen ist. "Wird wohl Verspätung haben." dachten wir wortlos und fuhren mit dem Fahrstuhl Bahnsteig 7. Der Zug rollte ein. Schnell hieften wir unsere sieben Koffer, die an Übergewicht litten, in den Zug. Dann rollte er auch schon los.

Schlafen konnten wir nicht. Wir redeten und waren froh zu sitzen und das wir die erste Hürde genommen hatten. Bald würden wir in Frankfurt einfahren und kurz darauf im Flieger sitzen...

Nach einiger Zeit und vielen Haltestellen fragten wir uns, "Wie soll der Zug, wenn er so bummelt, in 4 Stunden sein Ziel erreichen?" Zufällig schauten wir auf einen ausliegenden Fahrplan...

"NIEMALS sind wir um 11.00 Uhr in Frankfurt!" "WAS???" schrie ich hysterisch. "Und jetzt? Wir verpassen unseren Flieger!" Voller Entsetzen starrten wir uns an. Nach einigen Minuten versuchten wir einen Plan zu schmieden, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, das Flugzeug doch noch zu erreichen. "Wo sind wir?" "Gleich in Weimar." "Wie spät ist es?" fragte Marvin. Dann lief er durch den Zug. Als er wieder zurück war, sagte er: "Ich habe gefragt, wir steigen in Erfurt aus, dann nehmen wir ein Taxi. 2 ½ Stunden haben wir noch Zeit, möglich, dass es der Taxifahrer schafft.

Wir müssen nur schnell sein, alles gut organisieren. Ich geh zuerst aus dem Zug, Du gibst mir die Koffer, wartest dann ich hole einen Kofferkuli und wir rennen zum Taxi. 15 Minuten haben wir für diese Aktion Zeit. Es muss alles passen!"

Der Zug hielt in Erfurt. Wie geplant eilten wir Richtung Taxistand. "Oh Shit!!! Ne Treppe!!" Marvin schleppte einen Koffer nach dem anderen die Treppe hinab. Dann lief er mit zweien davon. Ich wartete. Ich wartete und wartete. Die 15 Minuten waren um! Time over! Flieger endgültig verpasst! Er kam zurück. Langsam und völlig ausser Atem. Verloren... Wir hatten diese Teil des Spiels verloren.

Nachdem wir unsere Zigarette aufgeraucht hatten, ging es uns nicht besser, aber es war nicht mehr so schlimm. Wir entschieden uns, den nächsten Zug nach Frankfurt zu nehmen. "Es würde schon klappen, irgendwie würde es schon klappen", sagten wir uns, ganz mutig. Als wir alle Koffer wieder die Treppe rauf gewuchtet hatten, sassen wir da am Bahnsteig 1 und warteten wieder mal auf den einrollenden Zug nach Frankfurt, kaum in der Lage, unser Missgeschick in Worte zu fassen.

Mit der Zeit wurde auch unsere Tochter ungeduldig und verstand gar nichts mehr. "Aber ich will heute nach Malaysia! Warum denn nicht heute? Wann denn? OHHH..." Es fiel uns schwer, eine passende Erklärung für sie zu finden. Es fiel uns besonders schwer, da ihre Augen, nach all der Aufregung voller Freudewaren, nun nicht mehr strahlten. Ich glaube, wir alle waren sehr enttäuscht. Und was uns viel mehr belastete, war, trotz der Mühe an das Gute zu glauben, wieder diese Ungewissheit, die uns quälte...
Der Zug rollte ein. "Aha! So sieht also ein ICE aus" ,bemerkte Marvin lässig- ironisch.

Durchgeplant bestieg ich mit Anna den Zug. Marvin hiefte die Koffer rein. Es musste alles ganz schnell gehen. Der erste Koffer, der zweite Koffer, der dritte... "Piep, piep " ertönte das Signal zum Türen schliessen und die Türen schlossen sich. Marvin stand mit noch einen Koffer und dem Kleingepäck hinter dem Glas und schrie: "HEY!!! HEY!!!" Der Schaffner stand unmittelbar neben ihm, aber er schien ihn nicht zu hören, oder wollte ihn nicht hören? "HEY!!! Ich muss mit!!!! HEY!! Mach die Tür auf!!!" Ich war fassungslos, ich begriff gar nicht, was da passierte. „Sollte ich ohne ihn weiterfahren? Würde der Zug tatsächlich ohne ihn losfahren? Ich im Zug, er draussen? Auch das noch!" dachte ich. "Bitte nicht!!!" Unruhig schaute ich zum Schaffner und pochte gegen die Tür. Ich sah Marvin wie er zum Schaffner hetzte und ihn anschrie. Die Tür ging auf und der Schaffner entgegnete in seinem widerlichen ähfuder Dialägt während Marvin sein Ziel erklomm: "Müssen Se äben schneller sein, de Düren gähn oddomadisch zu!" "Siehst du nicht, dass ich viele und schwere Koffer hab??" entgegnete Marvin. "Dähn müssen Se äben nüsch so wiele und schwäre goffer midnähm!" Wir wussten nicht, ob wir darüber lachen sollten. Denn das Unfassbare sass mächtig!

Im Zug fanden wir etwas Ruhe. Ein Pärchen sass neben uns und wünschte uns Glück. Bald darauf hatten wir den Airport erreicht.

.....weiter >>> Frankfurt - Ungewollter Aufenthalt & Weiter nach Colombo
 

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