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Die gute Nachricht zuerst: Jeder kann den Kinabalu besteigen,
der einigermaßen fit ist.
Es ist nicht nötig, Bergsteiger zu sein.
Eine gute Kondition steht im Vordergrund,
dies sollte auch keineswegs unterschätzt werden.
Hilfreich ist es daher auf jeden Fall,
zuhause ein paarmal wandern zu gehen.
Das muß nicht in den Hochalpen sein,
hierfür reichen auch die deutschen Mittelgebirge,
so daß man sich an Steigungen gewöhnt.
Wer normalerweise jeden kleinen Weg mit dem Fahrzeug zurücklegt
oder Probleme beim Treppensteigen bekommt,
sollte doch eher Abstand von diesem "Ausflug" nehmen.
Buchen kann man eine solche komplette Tour über ein Reisebüro in KK.
Dann kostet es etwa 100 - 150 €, falls genügend Interessenten zusammenkommen.
Angeboten wird auch eine dreitägige Tour,
bei der am ersten Tag Video-Vorträge und Wanderungen im Basisbereich des
Nationalparks auf dem Programm stehen.
Die Erläuterungen zu Flora und Fauna des Parks sollen nicht schlecht sein.
Am zweiten und dritten Tag findet dann die Besteigung des Bergs statt.
Eine dreitägige Tour kostet etwa 125 - 200 € pro Person.
Evtl. hat man auch die Möglichkeit, nach erfolgter Besteigung
zu den heißen Quellen in Poring zu fahren,
wo man in verschiedenen Bädern seine müden Knochen
wieder auf Vordermann bringen kann.

St.Andrew's Peak hat es
auch nicht zum
höchsten Gipfel gebracht
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Auf jeden Fall kann man sich bei diesen Komplett-Angeboten vom Hotel
abholen und wieder zurückbringen lassen,
und das Essen ist auch enthalten.
Lediglich die Getränke gehen auf die eigene Kappe.
Wesentlich billiger wird es, wenn man das ganze selbst organisiert,
und das ist leicht möglich.
Den Schlafplatz muß man sich bereits vorher reservieren,
und zwar bei Kinabalu Gold Resorts im Karamunsing Kompleks
südöstlich der Innenstadt.
Auf jeden Fall sollte man auch mal bei Sabah Parks
in der Jalan Tun Fuad Stephens
(gegenüber dem Philippino Market unweit des Piers)
vorbeigehen, die haben meist die neuesten Informationen.
Ein Bett in einem (ungeheizten) Mehrbettzimmer kostet 4 €.
Alternative wäre ein (geheiztes) Doppelzimmer im Laban Rata Guest House,
das ist natürlich um einiges teurer,
außerdem sind die schnell ausgebucht.
Wochenendtermine sollten lange vorher gebucht werden,
da der Mount Kinabalu bei Einheimischen ein beliebtes Ausflugsziel ist.
Der Linienbus zum Nationalpark kostet 5 € hin und zurück,
€ 1.-- der Eintritt in den Park.
Man meldet sich beim Empfangsgebäude und legt die Reservierung für den
Schlafplatz vor.
Dann geht alles seinen Gang.
Man erhält eine Menge Zahlungsanweisungen, die man einfach nur begleicht.
13 € für die Erlaubnis, den Berg zu besteigen,
1 € für Versicherung,
15 € für den Guide, den man zugewiesen bekommt,
5 € für den Minibus zur Power Station und zurück.
Und hinterher 0,5 € für das Zertifikat, wenn man möchte.
Macht summa summarum also 44.50 € ohne Essen.
Ein paar Gedanken sollte man auch an seine Ausrüstung verschwenden.
Wichtig sind auf jeden Fall Schuhe mit gutem Profil.
Es müssen keine Spezial-Wanderschuhe sein,
vernünftige Turnschuhe mit hohem Schaft (um Umknicken zu vermeiden) tun es.
Für den Gipfeltag ist zu jeder Jahreszeit sehr warme Kleidung angebracht
(im Gipfelbereich vor Sonnenaufgang Temperaturen um den Gefrierpunkt),
die vor allem den Wind gut abhält.
Je nach Wetterlage könnte Regenkleidung nützlich sein.
Handschuhe wärmen zum einen die Hände,
zum anderen wird dadurch vermieden, daß man sich die Hände
an den Kletterseilen aufreißt, vor allem bei Nässe.
Unabdingbar ist natürlich eine Taschenlampe,
für den Fall der Fälle mit Ersatzbatterie und -birne.
Von Vorteil kann eine Stirnlampe sein,
damit man beim Klettern die Hände frei hat.
Diese sind allerdings meist mit nur kleinen Batterien ausgestattet,
die nicht so lange reichen.
Zu guter Letzt eine Wasserflasche,
0.5 l Kapazität sollten genügen.
Zwischendurch gibt es immer wieder Gelegenheit,
sie aufzufüllen.
Dies alles zusammen mit Wechselkleidung, Waschzeug und persönlichen Dingen
in einem kleineren Tagesrucksack verpackt,
das wars.
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