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Malaysia - Penang - Die Perle des Orient
Weitere Reisegeschichten von "Eckard Winkler" auf www.eckart-winkler.de
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Teluk Bahang - Dschungel, Batu Ferringhi - Strand
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Vierter Tag:
Wieder fahren wir mit dem Bus in nordwestlicher Richtung. Nach einer guten
halben Stunde sind wir in Teluk Bahang, einem der Ferienorte im Norden der
Insel. Bereits nach dem Aussteigen wird klar: Wer Ruhe und Abgeschiedenheit
sucht, ist hier richtig. Wem es hingegen auf einen schönen Strand und Nachtleben
ankommt, wird sich hier langweilen.
Es gibt wenige Unterkünfte, eine Moschee, einen chinesischen Tempel.
Ansonsten wohnen hier die Einheimischen, und es ist zu hoffen, daß das auch so
bleibt.
Am westlichen Ende des Dorfes beginnen mehrere Wanderwege, und das ist das
eigentlich Interessante hier. Einer führt zum sog. Monkey Beach, für den
entscheiden wir uns. Und wir werden nicht enttäuscht. Ein fantastischer
Dschungel, wie man ihn sich in seinen kühnsten Träumen vorstellt.
Allein die Geräuschkulisse ist schon Exotik pur. Ein durchgehendes Gezirpe
und Vogelgeschrei. Dazu das Rascheln der Echsen im Unterholz und der Affen in
den Baumgipfeln. Der Weg ist gepflegt, ein leichter Bergrücken ist dabei zu
überwinden. Außer einem einsamen Wanderer begegnet uns niemand, und nach
eineinhalb Stunden kommen wir an.

Am Monkey Beach ist man meistens allein
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Auch hier sind wir alleine, nicht einmal die Affen lassen sich blicken.
Feinster Sand auf über 1 km Länge. Die Brandung ist allerdings so stark, daß es
zum Baden zu gefährlich ist. Eine Stunde Pause, dann geht es zurück nach Teluk
Bahang.
Dort haben wir Glück und erwischen direkt den Bus nach Batu Ferringhi. Ein
paar Minuten Fahrt, und schon sind wir in einer anderen Welt. Eben noch das
einsame und beschauliche Fischerdorf, jetzt die Touristenhochburg mit ihren
Luxus-Unterkünften. Etwa 10 an der Zahl sind es, die sich an dem hier schöneren
Strand niedergelassen haben.
Oft beklagt wird die Wasserqualität, so schlimm sieht es allerdings nicht
aus. Für die Skeptischen haben viele der Hotels ihre eigene Badelandschaft
errichtet. Die Pools werden intensiv genutzt und sind demzufolge häufig
überfüllt. Immerhin kann man einen schönen Strandspaziergang machen. Am späten
Nachmittag fahren wir zurück nach Georgetown, von wo es morgen in Richtung Süden
weitergehen wird.
Hinweise
Penang liegt im Nordwesten des Landes und ist auf mehrere Arten gut zu
erreichen: Von Thailand kommend, eine Tagesstrecke per Bus von Phuket oder Krabi
entfernt. Einen halben Tag benötigt man von der Hauptstadt Kuala Lumpur oder
Kota Bharu an der Ostküste. Die Bahn, die von Bangkok bis Singapore am Südende
der Halbinsel fährt, hält in Butterworth, von wo man mit der Fähre nach Penang
übersetzen kann. Im Süden Penangs gibt es zudem einen Flughafen mit täglichen
Verbindungen zu allen wichtigen Orten des Landes. Insbesondere zu Kuala Lumpur,
das Verbindungen mit der gesamten Welt unterhält.
Weitere sehenswerte Punkte in Georgetown sind der Botanische Garten und der
Penang Hill, von dem man bei schönem Wetter einen wunderbaren Blick über die
Stadt hat. Im Süden der Insel liegt der Schlangentempel, den aber viele als zu
touristisch und daher nicht empfehlenswert betrachten.
.....zum Anfang >>> Intro
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