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Malaysia - Tioman - Das Tropische Paradies
Weitere Reisegeschichten von "Eckard Winkler" auf www.eckart-winkler.de
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Wanderung nach Kampung Paya
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Zweiter Tag:
Es beginnt - wie könnte es anders sein - mit dem Frühstück.
Auch das bieten die meisten Ferienanlagen zu vernünftigem Preis an.
Natürlich kann man sich auch aus dem Supermarkt versorgen
und auf dem Tisch vor der eigenen Hütte picknicken.
Nur Kaffee oder Tee gibt es dann nicht, es sei denn,
man hat einen eigenen Wasserkocher dabei.
Für diesen Tag haben wir uns eine Wanderung
in südlicher Richtung am Meer entlang vorgenommen.
Strenggenommen südwestlich geht es also los, zunächst am Strand entlang.
Dann hört der Strand auf,
wir müssen auf der Straße gehen, um eine kleine Anhöhe zu überwinden.
Ein kleiner Rastplatz bietet einen wunderschönen Blick
über die Bucht von Kampung Tekek und Air Batang.
Ein paar Schritte weiter tobt eine Affenhorde im Gebüsch herum.
8-10 Tiere können wir ausmachen,
und sie lassen sich von uns in keiner Weise stören.
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Urwaldriesen
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Es geht wieder bergab und direkt ins Berjaya Beach Resort.
Nun können wir uns die Luxus-Hütten einmal von nahem ansehen.
Ja, die Ausstattung läßt keinen Wunsch offen: Klimaanlage,
Fernseher mit Satelliten-TV, Kühlschrank.
Wer ohne das nicht leben kann, muß eben etwas tiefer in die Tasche greifen.
Wir gehen jetzt an den Strand, der sieht immerhin genauso aus wie bei uns
und zieht sich lange bis zum Ende der Bucht.
Hier müssen wir wieder die Straße nehmen,
die nun nicht mal mehr asphaltiert ist.
Kein Wunder, kaum zehn Minuten später endet sie.
Hier wird also selten mal jemand entlangfahren.
Sowieso hat auf der Insel der Autoverkehr noch keinen Einzug gehalten.
Die einzige Straße ist eben jene,
auf der wir uns gerade befinden und die von hier
bis ans nördliche Ende von Kampung Tekek reicht,
das sind vielleicht 4-5 km.
Und die einzigen Autofahrer gehören zum Berjaya Beach Resort
und einigen anderen Ferienanlagen.
Ansonsten ist alle Welt mit Motorrädern unterwegs.
Und die weiteren Siedlungen sind nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen.
Da die Straße also zu Ende ist, müssen wir durch den Urwald.
Ein schmaler Trampelpfad führt hindurch.
Zur Orientierung dient das Stromkabel,
das hier zwischen den kleinen Siedlungen gespannt ist.
Mal geht es steil nach oben, dann plötzlich und unvermittelt
wieder nach unten.
In den Baumgipfeln turnen wieder die Affen,
am Boden sieht man ständig kleine Echsen das Weite suchen.
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Hoffentlich hält sie:
Brücke im Dschungel
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Kurz vor Kampung Paya stehen wir plötzlich vor einem Fluß.
Eine Brücke ist zwar vorhanden, aber in der Mitte fehlen etwa 3 m.
Und hier ist es jedenfalls zu tief, um durchzuwaten.
Wir suchen eine bessere Stelle und haben Glück.
200 m flußaufwärts gibt es eine intakte Brücke.
So sind wir also in Kampung Paya.
Sieht auf den ersten Blick wie eine reine Feriensiedlung aus.
Eine Handvoll Anlagen gibt es hier,
im Hinterland wohnen aber doch ein paar Einheimische.
Wer Ruhe sucht, ist hier richtig.
Das Wort "Hektik" kennt man hier sicher nicht,
und der Strand ist sehr schön.
Getränke kann man allerdings nur in einem kleinen Lädchen
oder den Restaurants der Ferienanlagen kaufen.
Wir folgen dem Wegweiser zu einem Wasserfall.
Über einen verwaisten Fußballplatz gelangen wir in einer Viertelstunde hin.
Allerdings erweist er sich als nicht sehr spektakulär,
so daß wir uns hier nicht lange aufhalten.
Nach einem erfrischenden Bad essen wir zu Mittag,
ehe wir uns auf den Rückweg machen.
Den Rest des Tages verbringen wir wie den vorigen mit Baden und Abendessen.
.....weiter >>> Wanderung zum Monkey Beach
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